Zur ernährungsphysiologischen Bedeutung:

Besagte noch die alte Lehrmeinung, dass eine Knorpelschädigung immer zu einer eingeschränkten oder sogar irreversiblen Gelenkfunktion führe, so zeigen neuere Ergebnisse, dass der Knorpel eine bedeutsame Regenerationsfähigkeit aufweist. Da es sich nun beim Knorpel um ein bradytrophes Gewebe (brady = langsam, trophein = ernähren) mit einem langsamen Stoffwechsel handelt, wurde die Bedeutung dieser Ab- und Aufbauprozesse lange Zeit nicht erkannt. Der normale Knorpel befindet sich in dynamischem Gleichgewicht – es finden ständig Auf- und Abbauprozesse statt. Daher sind Reparaturvorgänge stets langwierig und bedürfen auch einer langfristig unterstützenden Therapie. Dazu gehört neben einer adäquaten Belastung auch die ausreichende Versorgung mit Nährstoffen. Somit stellen Ernährung und begleitende Lebensumstände Faktoren dar, die eine wirksame Prävention bedingen können.

Andere Produkte, die Glucosamin und Chondroitin beinhalten, unterscheiden sich, weil ihnen der wichtige Baustein Kollagen fehlt, oder sie diesen Baustein nur als hydrolisiertes Kollagen (in Wasser aufgelöster Form) enthalten. In über 25-jähriger Forschung entstand in einem mittlerweile geschützten Herstellungsverfahren aus tierischem Rohmaterial (Rindersehnen, die gesunden und veterinärärztlich kontrollierten Tieren gleich nach der Schlachtung entnommen werden) das lyophilisierte Kollagen.

Bei dem Nährstoff Vitamin C handelt es sich um einen anerkannten Knorpel- und Bindegewebe-Baustein. Zur Bedeutung der weiteren, teilweise kontrovers diskutierten Bausteine Glucosamin und Chondroitin verweisen wir auf die gängige wissenschaftliche Literatur.